Präzision aus Tradition

Der Umgang mit Metall liegt den Erzgebirgern im Blut. Ausgehend von dem seit dem 15. Jahrhundert betriebenen Erzbergbau entwickelte sich Aue während der Industrialisierung zu einem Zentrum des Maschinenbaus in Deutschland. Mit der Herstellung von Blechbearbeitungsmaschinen war der Stanz- und Schnittbau verbunden. Er lieferte die Formen, mit denen auf den Maschinen die gewünschte Metallerzeugnisse produziert werden konnten. Bernhard Hiltmann, ein Schlossergeselle, erkannte, dass eine Trennung von Maschinen- und Werkzeugbau erhebliche Vorteile bringt. 1882 gründete er eine Spezialfabrik für Schnitt- und Stanzwerkzeuge und markierte mit diesem Datum einen Meilenstein für den Werkzeugbau: Ein älteres und nach wie vor am Markt bestehendes Unternehmen dieser Branche ist nicht bekannt.

Kunden in aller Welt schätzen die hohe Qualität, die bekannte Präzision und die unvergleichlich langen Standzeiten der Werkzeuge aus Sachsen. Renommierte Hersteller und Zulieferer setzen deshalb auf AWEBA-Werkzeuge und nutzen die Kompetenz und Sorgfalt des Traditionsunternehmens bereits bei ihrer Produktentwicklung.

Die Übernahme der AWEBA Group durch die Schuler AG, dem Marktführer in der Umformtechnik, bildet einen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Durch diese Fusion entstand das wohl leistungsfähigste, frei am Markt agierende Werkzeugbau-Unternehmen der Welt. Zusammen mit Schuler lassen sich erstmals komplexe Anlagen aus einer Hand realisieren, die die komplette Lieferkette aus Pressen, Werkzeugen, Vorrichtungen, Engineering und Dienstleistungen aller Art abbilden.

Bernhard Hiltmann